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Fake News sind keine Erfindung des amerikanischen Präsidenten. Die Geschichte von Lüge und Wahrheit ist so alt wie die Geschichte der Menschheit selbst. Neu ist die Reichweite, mit der zum Beispiel Donald Trump seine Sichtweisen global verbreiten kann. Während klassische Medien an Reichweite und Relevanz verlieren, verbreiten sich Nachrichten durch die sozialen Medien auch ohne einen Fakten-Check rasend schnell. Durch die Entwicklungen von Chats-Bots, Sprachassistenten wie Alexa und künstlicher Intelligenz wird es zukünftig immer schwieriger zu durchschauen, ob ein Mensch oder eine Maschine hinter einer Botschaft steckt – ob es Wahrheit oder Lüge ist.

Und was hat das mit Marketing zu tun?
In einer Diskussion wollen wir klären, wie Marketeers mit diesen Entwicklungen umgehen können. Wie macht man Marken, Mitarbeiter und Unternehmen fit für die integrierte Kommunikation und Cross-Medialität einer digitalen Zukunft? Wie kann man reagieren, wenn das eigene Unternehmen in mediale Bedrängnis gerät?

Philipp Keller, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Zum goldenen Hirschen in Köln und CEO der Hirschen Holding, stellt eine Streitschrift der Hirschen zum Thema „Lüge und Wahrheit in Zeiten von Fake News“ vor. „Für unsere Arbeit als Kommunikationsprofis gehört Glaubwürdigkeit und Vertrauen zur wichtigsten Währung. Je näher wir in der Kommunikation an den Endverbraucher heranrücken, umso größer ist dabei die Verantwortung, die Agenturen und Unternehmen tragen“, so Keller. Sein Plädoyer ist demnach: Klar und ehrlich kommunizieren. Menschen erkennen „Greenwashing“ und strafen Unternehmen dafür ab.

Im Anschluss diskutieren mit ihm Thomas Müller, Chef der PR-Agentur „Die PR-Berater“ mit Sitz in Köln und Istanbul, und Dr. Ralf Höcker, LL.M., einer der führenden deutsche Presserechtsanwälte. Thomas Müller ist Experte für Standortmarketing, Partizipation und Krisen-PR. Er arbeitet für zahlreiche Städte und Gemeinden, Regionen, Bundesländer, Bundesministerium, ausländische Regionen sowie international agierende Unternehmen. Prof. Dr. Ralf Höcker vertritt mit seiner Kanzlei unter anderem Klienten wie den türkischen Präsidenten Erdoğan, Heidi Klum oder Wettermoderator Jörg Kachelmann in Sachen Medien- und Presserecht.
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt.

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