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Dass Markenauthentizität wichtig ist – wichtiger denn je womöglich – darüber ist man sich im Grunde einig in der Marketingwelt. Vielen gilt inzwischen die Authentizität als “heiliger Gral” der Markenführung. Aber ist authentisch wirklich immer richtig? Und was genau bedeutet es überhaupt?
Wer sich mit dem derzeitigen Forschungsstand beschäftigt, stellt fest: Überall fehlt es an Konsens darüber, was das eigentlich ist, eine authentische Marke. Die größte Übereinstimmung scheint darin zu bestehen, dass es an Übereinstimmung fehlt.

Die Referenten werden unterschiedliche Perspektiven zu dieser Thematik vortragen und kontrovers diskutieren. Als prominentes Fallbeispiel steht dabei das Employer Branding der Bundeswehr im Fokus, die mit zweistelligen Millionen-Etats für Furore sorgt und beispielsweise aufwendige Content Marketing Formate wie die Youtube-Serien “Die Rekruten” oder “Mali” zur Personalgewinnung einsetzt.

Der Themenabend ist die erste gemeinsame Veranstaltung der FOM Hochschule und des Marketing-Clubs Köln-Bonn. Die fachkundige Moderation übernimmt FOM Dozent und Lehrbuchautor Frank Wahl.

Sven Könnecke, Referent Unternehmenskommunikation im Bundesministerium der Verteidigung, beschreibt die Positionierung der Arbeitgebermarke Bundeswehr mit Blick auf das Kriterium Authentizität in der Markenführung.

Nicolas Scheidtweiler, ehemaliger Offizier und heute Senior Strategieberater Employer Branding bei der Consus Marketing GmbH (EMPLOYER BRANDING now), definiert Markenauthentizität als Grad der Übereinstimmung zwischen Identität und Image nach innen und außen und sieht in dieser Hinsicht bei der Bundeswehr Diskrepanzen.

Peter Pirck, geschäftsführender Gesellschafter der Brandmeyer Markenberatung GmbH & Co. KG, begegnet dem Megatrend Authentizität mit Skepsis und sagt: “Authentizität wird bei der Markenführung überschätzt.“

FOM Absolvent und Weischer. Media Sales Manager Thomas Dembowski bringt Ergebnisse seiner Masterarbeit ein: Wissenschaftliche Konzeptualisierungen der Markenauthentizität umfassen erstaunlich viele unterschiedliche Aspekte, aber viele davon sind aus Konsumentensicht irrelevant.

 

Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos, Gäste zahlen 40,00 EUR zzgl. MwSt.

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